• Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner
  • geschrieben von Kerstin Gier
  • 2.Auflage vom November 2011
  • Fantastischer Roman erschienen im Bastei Lübbe Verlag

Plötzlich ist sie da, groß, unaufhaltsam...die Strassenbahn.
Als Kati wieder zu sich kommt, geht es ihr körperlich soweit gut...nur eines bereitet ihr ganz große Kopfschmerzen: das Datum ihres Erwachens ist fünf Jahre vor dem Unfall!
Genau einen Tag bevor sie Felix kennenlernte. Felix, der Mann ihrer Träume, für den sie bereit war alles hinter sich zu lassen, auch ihre lange Beziehung zu Matthias.
Sie bekommt die einmalige Chance sich noch einmal neu zu entscheiden, vielleicht für den richtigen Mann? Kati möchte disesmal auf jeden Fall alles richtig machen.

Und damit entwickelt sich ein wirklich munterer Zeitreise Roman, der es in seinen Spitzenseiten wirklich in sich hat. Die Idee an sich ist nicht der Gipfel an Kreativität, läßt sich aber gut weglesen, da die Autorin einen ganz "süffigen" Schreibstil pflegt und mit der einen oder anderen netten Idee - Stichwort: HOCHZEIT - die eigentliche Ideenlosigkeit schön wettmacht.
Da die "Heldin" sich an alles erinnert, beschließt sie in der neuen Vergangenheit ein paar Fehler auszubügeln, mit dem Erfolg, dass ganz andere Dinge ins Rollen kommen, denen sie später häufig nur noch komisch-verlegen entgegensteht. Dabei schämt man sich zum Teil herrlich mit ihr, kann herrlich lachen.
Das Ende ist leider ziemlich hingeworfen, so als ob die Autorin nach knappen zweihundertfünfzig Seiten gemerkt hätte, dass sie keine vierzig Seiten mehr schreiben darf.
Das wirkt wie abgeschnitten, ist jedoch meines Erachtens das einzige Manko, da trotzdem keine losen Handlungsfäden nachbleiben.

FAZIT: kurzweilig, nettes Weihnachtsgeschenk!!!
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