Menschen wie Götter geschrieben von Sergej Snegow März 2010 Science Fiction Roman erschienen im Heyne Verlag

Die Menschheit in einer weit entfernten Zukunft.
Mit riesigen Raumgleitern durchpflügen sie die Galaxien, erforschen weit entfernte Planeten, es besteht sogar Kontakt zu außerirrdischen, fremden Zivilisationen.
Kurzum, sie haben durch die Technik und den unbestrittenen Fortschrittsglauben einen Status erlangt, der in früheren Zeiten den Göttern zugesprochen worden!
Doch eines Tages entdeckt die Besatzung eines Raumschiffs unter dem Befehl von Kapitän Eli auf einem unwirtlichem, kleinen Planeten Hinweise auf eine unbekannte Zivilisation...und diese Hinweise haben es wahrhaft in sich, scheinen die Herrscher der Menschheit noch um einiges überlegen zu sein!

Und los geht eine fast eintausend Seiten starke philosophisch eindrucksvolle aber deswegen keineswegs langweilige oder actionarme Geschichte.
Snegow pflegt einen Stil, der etwas gewöhnungsbedürftig ist.
Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass sein Werk im Original von 1966 ist, und somit reichlich 45 Jahre auf dem Buckel hat.
Das bekam ich aber auch erst im Nachhinein raus.
So bekommt man für sein Geld viel Science Fiction geboten, die zwar zwischendrin durchaus ein wenig altbacken wirkt, doch "Menschen wie Götter" ist ein Klassiker, der immer noch toll funktioniert. Ob man die Botschaft des Buches wirklich auf so viele Seiten auswalzen muss, ist die eigentliche durchaus kritische Frage.
Da hätte durchaus der eine oder andere Monolog der Protagonisten etwas kürzer sein dürfen. "Nur" siebenhundert Seiten hätten ja auch genügt.

FAZIT: teils schwerer aber spannender Klassiker!!!
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