• Die Borgia: Geschichte einer unheimlichen Familie
  • von Volker Reinhardt
  • September 2011
  • Sachbuch erschienen im Beck Verlag

Nach der packenden sechsteiligen Fernseh-Mini-Serie um den Papst Alexander VI alias Rodrigo Borgia, der alles tut um seine Macht und die seiner Familie weiter und weiter auszubauen, dachte ich mir, dass es mal Zeit wäre, etwas genauer in die Materie einzusteigen.
Da gib es im Moment natürlich viele, viele Bücher die sich mit dem Thema befassen.
Dieses wurde mir - völlig zu Recht - empfohlen.
Der Autor beginnt mit den Anfängen der Borgias als die durchtriebenste Dynastie der Renaissance in Spanien und führt den Leser trotz der kurzen, knapp 130 Seiten gefühlt ausreichend bis zum Total-zusammenbruch der Macht etliche Jahre später in Italien.
Dabei werden auch die Kinder Rodrigos wie Lucretia - die als männermordender Vamp auch fünfhundert Jahre später noch ein Begriff ist oder Cesare als eiskalter Lüstling nicht ausgespart.
Wer dabei alles mit wem in die Kiste stieg und wer mit wem Kinder in die Welt setzte, ist schon erstaunlich. Ein wenig Ahnung über die Zeit und die damit verbundenen Sitten und Gebräuche sollten schon vorhanden sein, damit man das Buch angemessen bewerten kann.
So wird man auf jeden Fall nicht schlecht unterhalten, da der Autor flott schreibt, den trockenen Stoff wirklich interessant aufzuarbeiten weiß.

FAZIT: Spannende Geschichtsstunde!!!

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