• Ein Schnupfen hätte auch gereicht: meine zweite Chance
  • geschrieben von Gaby Köster & Till Hoheneder
  • September 2011
  • Lebenshilfe im Scherz Verlag

Jahrelang ist Gaby Köster ganz, ganz oben und aus der deutschen Comedyszene gar nicht mehr wegzudenken. Und plötzlich fegt sie ein schwerer Schlaganfall von der Bühne.
Drei Jahre braucht es, bis Frau Köster wieder die Kraft findet aufzutauchen, linksseitig gelähmt zwar, doch immer noch rauchend und mit bekannter Kodderschnauze erzählt sie Anfang September von ihrer schleppenden Genesung und der gesamten Krankengeschichte, von Freunden, die blieben und nicht wenigen, die mit der Krankheit nichts anzufangen wußten und verschwanden.
Und das Ganze macht sie auf eine warmherzige aber doch direkte Art, so wie man es ihr halt zutrauen würde, wobei schon auffällt, wie sehr sie ihr Privatleben "privat" sein läßt, ihr Lebensgefährte wird zum Beispiel mit keinem Wort erwähnt.
Lediglich die betonte gute Laune, bzw. die dauernde Witzigkeit ist ein wenig zu viel des guten, wirkt etwas aufgesetzt und teilweise richtig verkrampft.
Außerdem finde ich den Preis für die paar Seiten doch ziemlich hoch, wobei die letzten zehn Seiten doch tatsächlich nur Danksagungen an Hans, Franz und Gott weiß wen alles.

FAZIT: mäßig witzig, kaum informativ!!!  
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