• Todesstoß
  • Karen Rose
  • Mai 2011
  • Thriller im Knaur Verlag erschienen

Seit Jahren gibt sich ein Psychopat in Minneapolis seinem ganz be-sonderen "Hobby" hin: er tötet seine Opfer ohne dass es Hinweise auf Verbrechen gibt.
Wo keine Leiche, da keine Ermittlungen!
Jetzt ist es an der Zeit für ihn an die "Öffentlichkeit" zu gehen!
Dazu sucht er sich ausgerechnet die weiblichen Probanden einer Forschungsgruppe der Pschologin Eve Wilson aus, die vor einiger Zeit selbst Opfer eines Anschlages gewesen ist und eigentlich nur versucht ein "normales" Leben zu führen.
Eine nach der anderen wird grausam getötet.
Und die Ermittler um den Noah Webster stehen lange Zeit vor einer fast unmöglichen Aufgabe!

Auf die Konstellation des "Doppelopfers" und die Person Wilson muss man sich erst einmal einlassen.
Das ganze wirkt am Anfang doch reichlich konstruiert.
Doch wenn man es erst mal angenommen hat, ist dieser Bestseller ein Hammer, der noch einige Zeit nachwirkt. Auf über 650 Seiten bemüht die Autorin mit ihrem markanten Sonder-ermittlungsteam viel "Noir" Stil, indem selbst die 40er Jahre Hüte nicht fehlen und auch ansonsten beinahe kein Klischee ausgelassen wird. Allerdings im positiven Sinne.
Aber das Ganze spielt halt nicht vor fünfzig Jahren sondern wird gekonnt mit den Problemen wie Internetparallelwelten von heute in Verbindung gebracht.
Die Liebesgeschichte wird teilweise ein wenig sehr bemüht und ist dabei noch ziemlich kitschig geraten, doch das ist nur meine Meinung, andere werden das super finden.

FAZIT: meistens schön spannend-schaurig!!!

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