• Feuchtgebiete
  • von Charlotte Roche
  • 2009
  • Roman,Satire, Erotik erschienen im Ullstein Verlag

Helen - 18Jahre jung - hat versucht sich selbst den Allerwertesten zu rasieren. Keine so gute Idee!
Nun liegt sie im Krankenhaus.
Dort hat sie jede Menge Zeit, um sich ihrem Körper, besonders aber den Öffnungen im selben zu widmen!
Nebenbei beginnt sie einen Plan auszuhecken, wie ihre Eltern vielleicht dich wieder zusammenkommen könnten.
Und mit dem Krankenpfleger Robin findet sie auch noch ihren ganz besonderen Fan.

Charlotte Roche, ehemalige Viva Moderatorin, ist mit diesem Erstlingswerk, der zweite Roman erschien gerade erst, mal über eine ganze Anzahl von Tabugrenzen gegangen.
Mit teilweise schwer erträglicher Detailverliebtheit läßt sie die "Heldin" ihren Körper auskundschaften und beschreiben.
Da wird der Arsch gern mal mit einem "Blumenkohl" verglichen, Erbrochenes getrunken und so weiter und so fort.
So kann man der Autorin immerhin lassen, dass sie weiß wie man provoziert.
Doch leider empfand ich das ganze schlicht nur eklig.
Viele feierten das Buch oder hätten ea am Liebsten gleich in die Hölle gejagt oder zumindest verbrannt.
Doch ich finde, damit hebt man dies "Werk" viel zu hoch. Weder kann man es als "feministisches" Highlight durchgehen lassen, es sei denn Feminismus bezieht sich auf Dauersex mit möglichst abwechselnden Partnern, bzw. üble Rituale die ich nicht weiter erläutern möchte, noch ist der Untergang des Abendlandes zu befürchten, nur weil Frau roche ihren Finger irgendwo einführt und dies sehr ausführlich beschreibt.
So ist einfach schlecht geschrieben, unterstes Niveau man hätte das Ding einfach im Regal stehen lassen können, wäre dies absolut verdient gewesen.
So wurden zumindest Verlag und Autorin um viele, viele Taler reicher.

FAZIT: eklige, viel zu gehypte Pubertätsfantasien!!!
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One thought on “Feuchtgebiete von Charlotte Roche

  1. Hallo, ich kann hier nur zustimmen. Ich musste beim Lesen des Buches dieses mehrmals aus der Hand legen. Man weiß nicht recht, was man über diese Art der Phantasie (oder eben auch nicht) denken soll. Aber eben weil so viele Tabu´s gebrochen werden, ist es wohl ein Bestseller geworden.

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