• Die Erben von Sevenwaters
  • von Juliet Marillier
  • Juli 2011
  • Fantasy Roman erschienen bei Knaur

Der Säugling Finbar, einmal der zukünftige Erbe des Lord of Sevenwaters ist verschwunden, entführt worden. Doch während die Eltern eine politische Motivation vermuten, ahnt die dritte Tochter des Herrschers - Clodagh, die die Verantwortung über das Baby im Augenblick des Verschwindens hatte - dass etwas ganz anderes dahintersteckt.
Ein Wechselbalg - für die, die es sehen können...für die anderen lediglich ein Haufen Gras und Moos - liegt an Stelle ihres Bruders in der Wiege.
Clodagh weiß, dass dieses Anderswelt-Kleinkind ihr den Weg weist und sie darauf aufmerksam macht, dass das Feenvolk, dass schon seit langer Zeit in die Geschicke der Familie eingreift wieder aufgetaucht ist! Clodagh muss sich auf einen langen, gefahrvollen Weg machen, um herauszu-finden, wo ihr Bruder und wer dahinter steckt.

Das Ganze spielt natürlich nicht im hier und heute, sondern im 9.Jahrhundert in Irland.
Ich habe - bedauerlicherweise - noch keines der drei vorangegangenen Sevenwaters Bücher gelesen, muss dies aber schleunigst nachholen. Ohne größere Probleme kommt man leider nicht in die Zusammen-hänge der einzenen Personen rein.Die Autorin gibt sich zwar alle Mühe durch kleine, frühe Nebensätze dem Ganzen einen Sinn zu geben, doch so gut gelingt dies leider nicht.
Auf Feenvölker, Anderswelten und Wechselbälger etc. muss man sich bei solcherlei Büchern natürlich immer erst mal einlassen, doch bei den "Erben von Seven-waters" ist alles bis ins Kleinste sorgfältig durchdacht.
So hat man auf über 550 Seiten klassische Fantasy Unterhaltung, in der Mystik, abgrundtiefe Bösewichte genauso wie zauberhafte Helden nicht fehlen.

FAZIT: wirklich fantastisch!!!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Wie bewerten Sie unseren Beitrag? Bisher keine Bewertungen)
Loading...