• Beben
  • von John J.Nance
  • März 2009
  • Katastrophenthriller erschienen im Bastei Lübbe Verlag

Auf Cascadias Island an der Westküste der USA vor dem Staat Washington gelegen, soll mit einem Traumhotel der Reichen, Ganz- und Superreichen und einem angeschlossenen Konferenzzentrum ein neues Domizil der Superlative eröffnet werden.
Doch unter der Oberfläche schlummert etwas furchtbares, das durch die Bauarbeiten geweckt wurde.
Und just zur Einweihung des Megaprojektes erwacht es grausam. Niemand scheint sicher zu sein, die Überlebenden müssen weit über sich herauswachsen, um weiter überleben zu können!

Hier haben wir mal wieder einen Katastrophenthriller, der es teilweise ganz schön in sich hat.
Doch es dauert leider ziemlich lange, bis es soweit ist.
Das ganze Werk ist mit fast 500 Seiten nicht gerade kurz geraten. Losgehen tut es mit vielen verschiedenen Namen, an die sich erinnert wird, jeder Name ist von einer kleinen Abhandlung begleitet, was ich reichlich umständlich fand.
Mehr als nur ein paar Mal musste ich wieder zurückblättern um noch mal nachzulesen, was der- oder diejenige noch mal gemacht hat. Dazu kommt als negatives Element, dass die Figuren JEDEM Klischee entsprechen, die man sich nur vorstellen kann.
Vom nicht gehörten Experten, über den ignoranten Politiker (in diesem Falle auch noch sexsüchtig) bis zur weisen Eingeborenen fehlt gar nichts.
Aber das sind auch schon die einzigen Mankos.
Der Rest ist gut geschrieben und wirklich spannend.

FAZIT: flotte Urlaubslektüre!!!

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