• Pata Negra
  • von Eduard Freudlinger
  • März 2011
  • Thriller bei Allitera erschienen

Xaver hat sich in einem Hotel in Südspanien das Leben genommen.Zumindest scheint es so. Sein Bruder Kilian reist aus Deutschland an, um etwas über die Hintergründe des Suizids herauszufinden. Dabei lernt er die hübsche Hotelangestellte Joana kennen, deren Schwester schon seit langer Zeit vermißt wird.
Doch schon nach kurzer Zeit finden sie heraus, dass die beiden schrecklichen Geschehnisse zusammenhängen...und je intensiver sie nachforschen, desto mehr Ungereimtheiten bringen sie zu Tage und die Wahrheit ist lebens-gefährlich.

Hier haben wir mal einen Thriller, der nicht im kalten Deutschland, dem verregneten England oder den - thrillertechnisch - ausgelutschten USA spielt.
Der Autor "bemüht" mal den Süden Spaniens, was ich eine nette Abwechslung beim Lesen fand, zumal Land ebenso wie Leute toll beschrieben wurden.
Die Geschichte selber hat dermaßen viele Wendungen und Überraschungen zu bieten, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Aber - und das ist die Kunst - es bleibt sowohl überschaubar, als auch in sich logisch. Dabei fand ich auch noch besonders Klasse, dass es gelingt einige Passagen aus der Sicht des Mörders schildern ohne preiszugeben, wer es denn nun eigentlich ist.
das erweitert nicht nur den Spannungsbogen ungemein, sondern ist auch noch toll zu lesen.
Der Schreibstil selbst ist teilweise etwas "phrasig" geraten...der "blonde" Deutsche...die "erzkatholische Mutti mit der Bibel ständig unterm Arm"...naja, da könnte man ein wenig Kritik üben, wenn man denn wollte.

FAZIT: absolute Empfehlung!!!

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