• Der Regler
  • von Max Landorff
  • 2.Auflage 2011
  • Thriller erschienen beim Scherz Verlag

Für Gabriel Tretjak läuft das Geschäft prächtig. Er ist skrupellos, eiskalt und nimmt auf niemanden Rücksicht.
Diese Eigenschaften benötigt er um seinen Job gut zu machen. Gabriel regelt alle Probleme, die seine solventen Auftraggeber stören. Dabei geht es nicht um Mord...zumindest bisher nicht.
Egal ob Sexaffären, Liebesprobleme oder Konkurrenten - Gabriel nimmt sich jedes Problem vor.
Erst als ein anerkannter Forscher grausam ermordet wird, kommt er dazu sich Gedanken über sein bisheriges Leben zu machen.
Alle Indizien sprechen gegen ihn, seine Auftraggeber hat es natürlich nie gegeben.
Der Regler wird zum Gejagten...
Max Landorff ist ein Pseudonym und so ganz schlüssig ist nicht, wer hinter diesem 335 Seiten Werk steckt, doch es bleibt anzunehmen, dass es die Brüder Stephan und Andreas Lebert sind.
Immerhin wurde der Krimi zu erst als Werk der beiden vom Verlag angekündigt.
Doch das nur am Rande.
Der Hauptteil der Handlung ist in Bayern angesiedelt, was mit viel Lokalkolorit sehr anschaulich beschrieben wird.
Dem Helden sitzt der Kommissar August Maler im Nacken, der zwar schon lange Jahre dabei ist, sich aber doch eine gewisse Menschlichkeit erhalten hat.
Den Stil an sich empfand ich als relativ flott, doch die einzelnen Akteure wirken furchtbar unsympathisch.
Neben der zum Ende hin immer abstruser werdenden Handlung bricht dies leider dem ganzen Thriller das Genick.
So bleibt man mit einem Werk zurück, dass viele kühne Möglichkeiten gehabt hätte, dass allerdings kaum etwas davon nutzt.
Das Ganze dann auch noch mit Unsympathen garniert ist nicht wirklich gut!
FAZIT: großes NAJA

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