• Zur Eile fehlt mir die Zeit
  • von Horst Evers
  • 3. Auflage Januar 2011
  • Satire im Rowohlt Verlag erschienen

 

Nach gefühlter Ewigkeit (in Wahrheit mal gerade 3 Jahre) musste man sich gedulden, bis der Satiriker Evers sein neuestes Werk an die Öffentlichkeit bringen konnte.
Dabei langte er auch noch ordentlich zu, hat dieses Büchlein doch fast ein Drittel mehr Seiten, als der Vorgänger. Auf knappen 230 Seiten nimmt er sich eine den ganz normalen Wahnsinn des Alltages vor. Ein buntes Sammelsurium an Themen wird ausgepackt, seziert, treffend-ironisch hergerichtet und wieder zurückgelegt.
Die Bahn bekommt dabei genauso ihr Fett weg, wie Ärzte oder Politik.
Hierbei ist keine der Geschichtchen länger als vier oder maximal fünf Seiten, somit genau das Richtige auch für die kleine Pause zwischendurch.
Und Evers erweist sich einmal mehr als toller Beobachter, der einfach erstaunlich bildreich beschreiben kann. Der Schreibstil ist gekonnt, knackig.
Ich fand die meisten Anekdoten lasen sich wie von selbst.
Man muss sich in das Ganze erst reinlesen, so wie es in den Büchern des Niedersachsen immer ist.
Doch wenn man sich erst einmal darauf eingelassen hat, ist es fast ebenso witzig wie "Mein Leben als Suchmaschine". Nicht umsonst findet man auch dieses Buch hier wieder auf den Bestsellerlisten, zumal es mit seinen knappen 15,-€uro auch nicht zu teuer ist.

Fazit: absolute Kaufempfehlung!!!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Wie bewerten Sie unseren Beitrag? Bisher keine Bewertungen)
Loading...