• Die Mutter des Erfolgs: Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte
  • von Amy Chua
  • 2011
  • Lebenshilfe vom Verlag Nagel & Kimche

 

Hier nun einmal ein Buch, dass die Klassifizierung "Lebenshilfe" nicht wirklich trifft. Aber als "Roman" oder so kann man diesen Unfug auch nicht wirklich nennen. Am ehesten noch als "Satire".
Diese Frau beginnt zunächst einmal mit einem ordentlichen Schuß rechtsradikalen Gedankenguts. Es sind nämlich die chinesischen Erziehungsmethoden, die über allen anderen stehen.
Dabei sind die Werte "Achtung", "Disziplin" und "Leistungsorientierung" ja nichts negatives doch den Eltern Faulheit vorzuwerfen, die ihre Kinder liberaler erziehen... Unglaublich, wie sich diese Dame sich selbstbeweihräuchert. Nur ganz vereinzelt blitzt ein wenig Selbstkritik auf, etwa wenn sie negativ beleuchtet, dass sie ihren Kindern mit dem verbrennen der Stofftiere droht.
Solche Methoden empfinde ich als das Allerletzte.
Die Kinder der Autorin dürfen an Feiertagen mit ihrem Spielzeug spielen - und dazu zählen die Sonntage nicht. Sowas ist doch reichlich daneben, scheint aber von der Dame ernst gemeint zu sein.
Natürlich ist es wichtig, die Kinder zu führen und dabei ist Druck auch unvermeidlich, doch ich denke solche Erziehungsmethoden zeugen eher von einer ganz schönen Profulneurose der "lieben Mutter"!
Dabei darf man wohl gespannt sein, ob diese Extremmethoden die Kinder im Endeffekt wirklich dahin führen, wohin Mutter es möchte.
Schade ist, das man mit dem Kauf die Gute auch noch etwas reicher macht und sie außerdem auch noch auf die Bestsellerlisten hievt.
Immerhin ist es ganz flott geschrieben und zusammen mit den Fotos sind die 256 Seiten relativ schnell geschafft.

FAZIT: Schei...dreck!
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