• Ein Traum von einem Schiff
  • Christoph Maria Herbst
  • 2010
  • Satire

 

 Eines vorweg - sowas wie einen roten Faden, der das Ganze auch nur ein wenig zusammenhält, sucht man in diesesm Erstlingswerk absolut vergebens.
Herbst gibt in seinem Erstlingswerk nicht mehr als einzelne Anekdoten und Episoden preis, die er an Bord der "Deutschland" während der Dreharbeiten erlebte.
Das Traumschiff - schon seit langen Jahren ein Quotengarant für die Mainzelmännchen vom Lerchenberg - bietet dem Publikum genau die richtige Mischung von Liebeswirren, Folklore und ferne Länder - Romantik!
Doch dies sind keine Argumente für einen "Stromberg"!
Ganz im Stile seines "alter Ego" kommt das Debüt von ihm reichlich ironisch und boshaft, ja mitunter zutiefst zynisch herüber.
Dies ist bestimmt nicht jedermanns Sache.
Ich muss sagen, als Freund des schwarzen Humors bin ich ziemlich angetan.Dass dabei mehr als einmal übers Ziel hinausgeschossen wurde, finde ich nicht diese schlimm, dass gehört doch wohl zu einer Satire dazu - oder nicht? Und diese kleine Schlammschlacht Anfang des Jahres in der Bild habe ich gar nicht verstanden.
Der reine Schreibstil von Herrn Herbst ist mit Sicherheit keine große Offenbarung, doch den Anspruch erhebt er wohl auch far nicht.
Dafür ist es wirklich unterhaltsam und kurzweilig.
Das dabei anscheinend der richtige Ton getroffen wurde, beweisen die Verkaufszahlen und die Bestsellerlisten recht eindrucksvoll.


Fazit: für Herbst-Humor Fans ein Muß!

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