• Untot
  • Joe Schreiber
  • 2007
  • Horror

Untot von Joe Schreiber

 

Susan Youngs Horror beginnt mit einem einfachen Anruf auf ihrem Handy...eine unbekannte...doch irgendwie vertraute Stimme teilt ihr mit, dass Susans Tochter gekidnappt worden ist.
Sie soll einige Aufgaben lösen, sonst wird das Mädchen sterben.
Susan folgt den Anweisungen, die sie durch abgelegene Ortschaften immer weiter weg von der Zivilisation aber auch weiter hinein in ihre eigene blutige, albtraumhafte Vergangenheit.

Auf knapp 320 Seiten hat Joe Schreiber einen ziemlich ungewöhnlichen Horror zu Papier gebracht.
Als ich die Rückseite las, ging ich von Aufgaben aus, die gelöst werden müssen, dass ist jedoch gar nicht so. An wirkliche Aktivitäten passiert der jungen Mutter gar nicht so viel.

In erster Linie spielt sich das Stück am Telefon ab, entwickelt dabei aber trotzdem nach und nach eine ganz eigene Stimmung und Spannung.
Ich fand es eigentlich auch nicht schlecht geschrieben...obwohl hin und wieder wäre etwas weniger aber wohl mehr gewesen.
Wenn man sich auf die Grundsituation erst einmal eingelassen hat, will man Untot gar nicht mehr aus der Hand legen.
Doch dann kommt das Ende des Buches mit so undurchdacht und logikfrei daher, dass man sich fragt, was ein Lektor in einem Verlag eigentlich für Aufgaben hat..
Denn das Ende ich leider wirklich mies, dass der vorher entstandene flotte Eindruck ganz zunichte gemacht wird, leider.

Fazit: spannende Idee...maue Auflösung!

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