• Das Spiel
  • Richard Laymond
  • 2007
  • Horror

 

Es beginnt ganz harmlos. 50Bucks in einem Umschlag, eine leichte Aufgabe und wenn die bis Mitternacht erledigt ist, soll sich das Geld einfach verdoppeln.
Ohne zögern nutzt die junge Bibliothekarin Jane die Chance auf einen relativ einfachen, schnellen Gewinn. Doch die Aufgaben werden härter...aus dem anfänglichen Spiel wird blanker Terror!

"Das Spiel" als oberflächlich zu bezeichnen ist eine ganz schöne Untertreibung.
Seicht, teilweise am Rande der Perversion, reichlich übertrieben und schwachsinnig treffen es ziemlich genau.
Aber genau trifft auch: sauspannend!
Jeder noch so grobe Zufall, der sich auf den knapp 500 Seiten aus den Fingern gesogen wird, tut dem gespanntsein was als nächstes passiert keinen abbruch!
So entstehen auch praktisch keine Längen.
Die Hauptdarstellerin wird am Anfang mehr oder weniger angerissen und erst nach und nach genauer erläutert, was mal eine ganz nette Idee ist.
Dasmit solchen Storys kein Nobelpreis gewonnen wird, dürfte klar sein. Mit dem Ende dieses Buches ist leider auf jeden Fall höchstens ein Antipreis zu bekommen.
Da bleiben einfach zu viele Fragen offen.
Der Weg dahin ist - wie gesagt - nicht unspannend, doch die Auflösung verwirrt und ärgert sogar.
Fazit: nicht wirklich schlecht - nicht sehr gut!

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