• Der Fluch der Hebamme
  • Sabine Ebert
  • 2010
  • historischer Roman

 

Freiberg vor über 800 Jahren!
Marhte, die Hebamme und ihr zweiter Mann Lukas stehen immer noch unter fast ständiger Beobachtung von Albrecht, dessen Vater - der Markgraf im Sterben liegt - und der jede Hinterlist benutzt, um möglichst bald an die Besitztümer seines Vaters kommen will.
Ihre beiden Kinder aus der vorangegangenen Ehe sind mittlerweile so weit, dass Klara den Ritter Reinhardt ehelichen soll -auch wenn sie ihn nicht liebt - und Sohn Thomas - ein ausgebildeter Knappe - wünscht sich, mit Barbarossa auf Kreuzzug zu gehen!
Aufgrund solcher Konstellation, überschlagen sich die Ereignisse.
Und vor allem mit Hilfe ihrer Freiberger Freunde finden Marthe und ihre Familie immer wieder eine Möglichkeit, Albrecht und seinen Söldnern einen Strich durch die Rechnung zu machen.
Doch der Kreuzzug zu dem Thomas sich aufmacht, wird ein wahrer Höllentrip!

Donnerwetter...auf 720 Seiten spannend anzufangen und dass im weiteren Verlauf sogar noch zu steigern, ist schon eine ziemliche Aufgabe.
Doch Frau Seibert hat sie mit links gemeistert und steuert mit den Verkaufszahlen ja auch gleich alle Bestsellerlisten an! Trotz der diversen Figuren, die "durcheinander" behandelt werden, behält man immer den Überblick.
Bemerkenswert fand ich vor allem, dass die Autorin auch nich in der Lage ist, jeder Figur gleich gerecht zu werden.
Leider habe ich den Fehler begangen, diesen vierten Teil der Hebammen Reihe als Anfang zu wählen, doch dank der kleinen Karte sowie dem Personenregister kann jede(r) der Handlung folgen.
Zu erwähnen bleibt noch, dass die "Hebamme" zwar schön detailiert ist, ohne allerdings dabei langweilig zu werden. Im Gegenteil, zu keiner Zeit gerät der Lesefluß ins stocken, sondern geht so von den Augen weg!

Fazit: Erstaunlich dichte Geschichtsbeschreibung!

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