• Mission Firefox
  • Craig Thomas
  • 1977
  • Thriller/Filmbuch bei Heyne erschienen

Anfang der 1980 er Jahre erreicht der kalte Krieg einen neuen Höhepunkt. Beide Supermächte rüsten gnadenlos auf und versuchen sich durch immer neue Waffensysteme auszustechen. In diese Zeit gelangen die westlichen Geheimdienste an die Information, dass die UdSSR einen neuen Superflieger - die Firefox - konstruiert hat. Diese High-Tech-Waffe wird  mit sechsfacher Schallgeschwindigkeit und einem nur von den Gedanken kon-trolliertem Waffensystem alle westlichen Abwehrversuche von vornherein zum Scheitern verurteilen. Fieberhaft suchen der MI6 und die CIA nach einem Mann, den sie in die Sowjetunion einschleusen können, damit dieser die Firefox kapern und in die USA entführen kann! Dabei kommen sie auf einen Mann, der in der Lage sein könnte, diese Herkulesaufgabe zu schaffen: Mitchell Gant! Gant nimmt die Herausforderung an und erlebt sein blaues Wunder! Es klang so wunderbar spannend, was auf dem Klappentext zur Mission Firefox stand. Der Film mit Clint Eastwood als Gant ist richtig spannend, hat allerdings auch schon so kleine Längen. Das ist aber nichts zu dem, was Mr. Thomas zu bieten..oder viel mehr nicht zu bieten hat. Selten hab ich ein so lahmes Buch gelesen, dass sich wie ein Kaugummi in unglaubliche Längen zieht! Das Geheimdienste nicht so abgefahren arbeiten wie bei James Bond war mir schon klar, doch so trocken ohne einen Anflug von Humor oder auch nur ein wenig pepp, fand ich schon fast beleidigend. Ganz in Ordnung sind die handvoll Bilder aus dem Film, die in das Buch mit eingebunden sind. Doch wenn das Beste an einem Buch die Fotos aus dem Film sind, was soll man dazu noch sagen? Fazit: ganz böser Langweiler!
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