• Magma
  • Thomas Thiemeyer
  • 2008
  • Science Fiction von Knaur

 

Es beginnt mit einem merkwürdigen Ticken tief im Innern der Meere. Auf unerklärliche Weise breitet es sich über den Erdball aus, ohne dass jemand weiß woher es kommt oder was es bezweckt.
Als ein bekannter Forscher spurlos verschwindet, seltsame Steinkugeln auftauchen und am Himmel mysteriöse Zeichen erscheinen, wird der Seismologin Ella Jordan klar, dass etwas furchtbares geschehen wird. Sie wagt sich in einem U-Boot hinab zum tiefsten Punkt der Erde. Zurückkehren wird sie mit einer fürchterlichen Gewissheit...

Eines muss man Herrn Thiemeyer lassen, der Anfang ist toll. Flott geschrieben, die Charaktere schnell eingeführt. Meiner Meinung auch mit der richtigen Tiefe, ohne zuviel bla bla.
Dazu eine schön schaurige Ausgangssituation...was will man mehr?
Einiges!

Da ist zunächst mal festzuhalten, dass es eine ganze handvoll Ungereimtheiten und Schlampereien gibt, z.B. wenn ein Protagonist erst Doug, später allerdings Bob genannt wird oder wenn auf der einen Seite von 100 farblichen Markierungen auf einer Weltkarte die Rede ist, zwei Seiten später allerdings nur noch 30 genannt wird.
Das sind nur zwei Kleinigkeiten, doch davon gibt es im Buch schon eine erstaunliche Menge. Etwas mehr Sorgfalt wäre da angebracht gewesen.
Des weiteren fragt man sich, was der Bösewicht bei dem Ganzen soll? Der ist so überflüssig, wie einfach schlecht beschrieben.
Wenn es dann an die Auflösung geht, sollte man das Hirn besser ganz abschalten. Außerdem sollte man beide Augen (und die Hühneraugen) für den Autoren zukneifen, da man sich sonst in seiner Intelligenz beleidigt fühlen könnte!

Fazit: Als sehr flache Unterhaltung noch akzeptabel!



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