• Invasion
  • Eric L. Harry
  • 2002
  • Thriller vom Heyne Verlag

 

Die Chinesen haben es geschafft, nachdem sie sich innerhalb eines Jahrzehnts durch Erpressung oder Besetzung fast zwei Drittel der Erde einverleibt haben, treten sie nun an, von Kuba aus die USA zu überrennen. Schnell stoßen sie immer tiefer auf uramerikanisches Gebiet vor...Florida...Georgia...Virginia...ein Staat nach dem anderen fällt. Die Verbündeten sind paralysiert oder kämpfen verzweifelt schon lange selbst gegen die Besatzung. Als die Truppen der Volksarmee kurz vor Washington D.C. stehen, scheint der  "Atomlösung" nix mehr im Weg zu stehen... Hapü...schwerer Stoff...Der Autor erzählt diese Story aus nicht weniger als vier Ansichten, u.a. der Tochter des Präsidenten (natürlich einer tapferen Soldatin)! Das sind dann mal eben entspannte 720 Seiten, die erst mal geschafft werden müssen. Mit viel - teilweise zu viel - Akribie geht  Herr Harry daran den Soldaten-alltag zu schildern, die Verteidigungsbemühungen im Golf von Mexiko zum Beispiel sind ausführlich und bestimmt nicht falsch..aber mir zu lang. Spannend ist, dass die Story so um 2005 spielt und damit natürlich eigentlich schon überholt ist (und dass die Chinesen die Deutschen als Vormachtsstellung ablösen!) Dazu ist noch zu sagen, dass der Autor den Vergleich mit Clancy wirklich nicht zu scheuen brauchte. Das Ganze ist   durchdacht,   durchaus brisant...immer im Rahmen des möglichen, wenn auch nicht wahrscheinlichen, etwas langatmig und doch auf eigentümliche Weise spannend geschrieben! Fazit: Sicher nicht jedermanns Sache...aber auf jeden Fall spannend! Politthriller halt!

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