• Filmbuch - Tipp: „Die Hand an der Wiege“
  • von Wolfgang Hohlbein
  • 1992
  • Filmbuch erschienen bei Bastei Lübbe

 

Claire ist die erste Frau, die sich nach dem Missbrauch durch ihren Frauenarzt an die Öffentlichkeit wendet. Als sich daraufhin weitere Frauen zu Wort melden, nimmt dieser sich verzweifelt das Leben. Seine junge Frau Peyton steht plötzlich vor dem nichts. Als Claire nach der Geburt ihres zweiten Kindes ein Kindermädchen sucht, ist dies die Gelegenheit, sich zu bewerben… Und sie bekommt die Stelle…das Vertrauen…und beinahe die Familie von Claire… Das ist doch mal ein vollkommen anderes Genre des Fantasy Thriller Schreiberlings Hohlbein. Basierend auf einem sehr guten Originalscript, gelingt es ihm die Spannung ins unermessliche zu schrauben! Dabei agiert Peyton noch einiges nachvollziehbarer als in dem gleichnamigen weltweiten Filmerfolg. Und wenn Emma nicht versteht, warum „ihr „Solomon“ gehen soll, bleibt wirklich kaum ein Auge trocken, so herzzerreißend finde ich diesen Teil des Buches. Die Action kommt natürlich auch nicht zu kurz, auch wenn ich die im Buch besser finde als im Film! Worauf man sich einlassen muss – und ich finde dies leider immer schwieriger – ist, dass sich neunundneunzig Prozent aller Toten in diesen alten Krimis hätten verhindern lassen, wenn sie ein einfaches Handy gehabt hätten… Aber sei es drum – ist halt schön anachronistisch so Fazit. Wer einen echten Hohlbein erwartet, wird enttäuscht…wer einen guten Thriller erwartet ist genau richtig!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Wie bewerten Sie unseren Beitrag? Bisher keine Bewertungen)
Loading...