• Alles Glück kommt nie
  • Anna Galvada
  • 2010
  • Roman im Fischer Verlag erschienen

 

 Charles Balanda – der fünfzig näher als der vierzig ist bisher mit seinem Leben als erfolgreicher Architekt ganz zufrieden gewesen. Doch dann erreicht ihn ein mysteriöser Brief, in dem lediglich drei Worte stehen: „Anouk ist tot“. Und von einem Moment auf den anderen gerät das Leben des Charles Balanda völlig aus dem Ruder, als er anfängt nachzuforschen, was damals mit seiner großen Liebe geschehen ist. Und er muss dabei der bitteren Wahrheit ins Gesicht sehen, dass sein Leben aus einem Lügengebäude besteht! Ich finde Anna Galvada ist ein kleiner, sehr feiner Roman über das Leben und die Lügen gelungen, die wohl jeder in größerem oder kleinerem Maße mit sich trägt. Mit ihrem – teilweise – fast frechen Stil begeistert die Autorin eine immer größer werdende Zahl von Leser(inne)n! Und ich muss sagen, mich hat sie auch überzeugt und dieses Buch ist völlig zu recht auf den ersten Plätzen der Bestsellerliste zu finden! Im Gegensatz zu dem letzten Werk „Zusammen ist man weniger allein“, dauert es ein wenig, bis sich der Humor ganz entfaltet. Außerdem finde ich die Übersetzung teilweise ein wenig holprig. Durch die häufigen Sprünge innerhalb der verschiedenen Zeiten, ist es zudem mitunter etwas schwierig sich zu merken, wo man gerade steckt. Doch das ist auch schon das einzige Manko. Ansonsten ist es ein wunderbares Buch über das Leben, seine Chancen und über den Mut, den man haben muss, diese auch wahrzunehmen. Fazit: Schönes Buch über das Leben!
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