• Kinderbuch: Timmi und das Schlummersternchen
  • Von: Gabriele Jockel
  • Erschienen: 2005 im Otus Verlag erschienen

 

Timmi kann – wie so viele kleine Kinder – abends nicht einschlafen. Schäfchen zählen, Kassette hören nichts hilft. Da erscheint ihm an einem Abend plötzlich das Schlummersternchen – nicht viel größer als Timmis Daumen, in einem lustigen Umhang, Latzhose und zu großen Stiefeln. Das Schlummersternchen ist eine Art Garantieleistung, falls ein Kind in dem Gute-Nacht-Bettzeug nicht zur Ruhe kommt. Timmi kann dies natürlich nicht glauben, doch das Schlummersternchen macht ernst, verkleinert ihn ganz einfach und dann geht es mitsamt der Spielzeugeisenbahn in das unglaubliche Land der Träume, indem die zwei viele Abenteuer zu bestehen haben. Wenn man dieses Buch liest, möchte man unwillkürlich meinen, die Autorin habe ganz spezielle Stoffe zu sich genommen, um sich eine derart irre Geschichte auszudenken. Aber mein Sohn (5) und meine Tochter (2,5) stehen absolut auf die vielen lustigen Abenteuer der beiden. Jeden Abend muss mindestens ein Kapitel gelesen werden, damit die beiden zur Ruhe kommen. Niedlich, kindgerecht, mit tollen Illustrationen werden da Frau Holle und ihre Schneemaschine, das Weihnachtsland oder die Rettung der Fruchtzwerge beschrieben. Dabei kommt auch der pädagogische Akzent keinesfalls zu kurz und natürlich wird Timmi erklärt, „wie cool es ist seiner Mama doch mal in der Küche zu helfen.“ Dabei sind die einzelnen Kapitel nie länger als fünf Seiten, in sich geschlossen und mit sehr vielen Absätzen versehen, so dass man – wenn die Zeit knapp ist – dem Nachwuchs deutlich zeigen kann, wie viel man heute liest - und zumindest meine zwei sind immer damit zufrieden. Fazit: Ein super Spaß für alle Kinder!
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