• In der Mitte des Lebens
  • Von Margot Käßmann
  • 2010
  • Lebenshilfe im Herder Verlag erschienen

Nachdem die Autorin die 50 überschritten hatte, stellte sie sich selber die Fragen, was es bis jetzt gewesen ist und – viel wichtiger – wohin soll es jetzt noch gehen? Was sind die Ziele? Aus ihrem eigenen bewegten Leben gibt sie in übersichtlichen zehn Kapiteln eine Hilfe den eigenen Standpunkt vielleicht ein wenig klarer zu sehen. Dies ist ja bei weitem nicht das erste Buch der Margot Käßmann – doch ich glaube, dass es wohl eines der persönlichsten ist. Und im Augenblick aus den aktuellen Bestseller-Listen ja gar nicht mehr wegzudenken. Als stete Begleitung ist die Bibel im Leben der wortgewandten Medienfrau nicht zu übersehen. Das merkt man in ihrem Kapitel über das Sterben ganz besonders. Dabei vertritt sie durchaus spannende Meinungen zu den Themen „Sterbehilfe“ oder „Sex im Alter“. Dabei bemerke ich aber auf keiner Seite einen „erhobenen Zeigefinger“, den man sonst so oft in solcher Art Büchern vorfindet. Stattdessen macht Frau Käßmann beinahe Lust auf die „zweite“ anregende, aufregende durchaus erfüllende Lebenshälfte. Fazit: Ein Buch, das wirklich Mut macht!
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