• Bestsellerbesprechung: Das Böse in uns
  • Autor: Cody Macfadyen
  • Erschienen: 2008
  • Genre: Thriller erschienen bei Bastei Lübbe

Nach einem Flug nach Virginia wird die Leiche von Lisa entdeckt, die anscheinend unbemerkt von den Mitreisenden während des Fluges ermordet wurde. Vom Täter fehlt jede Spur, lediglich ein silbernes Kruzifix mit der Zahl 143 und einem Skellett Kopf wird in der Leiche gefunden. Nach und nach wird klar, dass hier ein Mörder an der Arbeit ist, der seine Opfer für eine Schuld sühnen lassen will, die diese im Laufe ihres Lebens auf sich geladen haben. Und FBI Agentin Smoky Barrett hat alle Hände voll zu tun, um diesen Fall zu lösen – denn sie steht selber auf seiner Todesliste... Dieser aktuelle Bestseller und mittlerweile dritte Teil der Smoky Barrett Reihe ist wenigstens nicht so blutbesudelt wie die ersten beiden. Der Autor bietet das bekannte Team an, eine Menge Tempo und das macht Spaß zu lesen. Das war es leider auch schon. Der Rest ist von reichlich schlichter Art. Seitenlang werden angerissene Themen wie transsexualität oder religiösität behandelt, bzw angerissen um dann entweder ganz zu verschwinden oder aus einer komplett irren Sicht beschrieben zu werden. Macfadyen schafft es außerdem dem Lebenslauf der Smoky Barret einen noch schlimmeren Akzent zu geben, als man ihn bis jetzt kannte...und das ist schon eine reichlich unglaubliche Leistung. Desweiteren ermitteln mit Smoky aber immerhin die besten Profiler des Landes – und der Täter hinterlässt nicht mal ein Haar auf dem Sitz des Flugzeuges. Wer es glaubt... Das Ende ist dann ein gaaaaaanz schwaches und ich hatte das Gefühl, als Leser meine Zeit vertan zu haben. Fazit: Absolut oberflächlich, nur mäßig spannend! Muss nicht sein!

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