• Mein Name ist Bond…James Bond R. Moore – die Autobiographie
  • Autor: Roger Moore
  • Erschienen: 2009
  • Genre: Autobiographie erschienen I.P.Verlag Jaeske

 

Das Leben von Roger Moore beginnt als Einzelkind eines Polizisten und einer Hausfrau in London. Herangewachsen während des Bombenterrors der Deutschen. Nach dem Krieg kam er als Besatzungssoldat nach Norddeutschland,  war früh das erste Mal verheiratet und ist über einen Job als Trickfilmzeichner zur Schauspielerei gekommen. Über das Fernsehen und diverser Serien werden die James Bond Produzenten auf den smarten Briten aufmerksam. Diese Aufmerksamkeit macht aus Roger Moore in den siebziger Jahren den bestbezahlten britischen Schauspieler. Die erste Ehe geht auseinander. Es folgen der allmähliche Rückzug aus dem Filmgeschäft, die zweite Scheidung, seine Arbeit bei UNICEF – und die dritte Ehe im hohen Alter. Warum bei 80 Lebensjahren und gerade mal 7 Bondfilmen ausgerechnet dieser Titel gewählt wurde, ist mehr als fraglich. Dies tut dem Lesespass aber keinen Abbruch. Das Leben des Schauspielers ist mit sehr viel britischem Humor geschrieben. Wer diesen  mag, wird dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Aufschlussreich, lustig dabei aber spannend und sehr liebevoll der eigenen Familie gegenüber ge – und beschrieben. Dabei ist eine gewisse britische Arroganz genauso federführend, wie das „understatement“ – dass diesen Schauspieler jahrzehntelang ausmachte. Ehrlich kommen dabei auch seine Ängste und Fehler zur Sprache. Amüsant sind gerade im ersten Drittel die Anekdoten derer, die sich Herrn Moore eindeutig annäherten. Fazit: Auch für Bond-Hasser absolut lesenswert!

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