• Buch-Tipp: Die Scharfrichter
  • Autor: Gregg Hurwitz
  • Erschienen: Mai 2006 dt Erstausgabe
  • Genre: Thriller aus dem Knaur Verlag

Tim Rackley glaubte immer an Recht und Gesetz. Darum ist er auch Marshall geworden. Diesen Job liebt er, da er weiß, dass er auf der richtigen Seite steht. Doch diese Welt gerät aus den Fugen, als der brutale Mord an seiner sechsjährigen Tochter ungesühnt bleibt…ungesühnt wegen eines juristischen Formfehlers. Die bis dahin glückliche Ehe vom Rackley scheitert…und er steht vor dem Nichts. In diesem Augenblick tritt eine Organisation an ihn heran. Eine Organisation, die „Formfehler“ auslöscht. Rackley tritt bei und räumt selbst gnadenlos auf. Doch ein Teil der Organisation nimmt das Recht mehr und mehr in die eigene Hand…und als zwei Mitglieder ein Blutbad anrichten, wird Tim klar, dass sein Leben gar nichts mehr wert ist… Seit Garfields „Ein Mann sieht rot“, wurde diese Thematik unzählige Male verarbeitet, und dies nicht immer gut. Gregg Hurwitz schreibt dagegen einen sehr spannenden Selbstjustiz-Thriller. Von der Ohnmacht über den Verlust des Kindes, über die Wut auf ein System, dass den Tätern hilft anstatt den Opfern, bis zum Hass auf die Verräter der Organisation wird alles auf knapp 630 Seiten detailliert geschildert. Unwillkürlich leidet man mit dem Helden mit, spürt seinen Schmerz und den Zorn, so wie es sich für ein gutes Buch gehört. Dabei kommt nie Langeweile auf und nur das etwas zuckrige Ende trübt ein wenig den Genuss. Fazit: Ein Klasse-Thriller

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