• Buchtipp: Eine Billion Dollar
  • Autor: Andreas Eschbach
  • Erschienen: 2001
  • Genre: Roman erschienen im Bastei Lübbe Verlag

John Salvator Fontanell ist Pizzafahrer in New York. Obwohl er unzufrieden mit diesem Leben ist, findet er keinen Weg sein Leben zu ändern. Bis ihm eines Tages etwas Unglaubliches geschieht. Ihm wird eröffnet, dass er der Erbe eines Vermögens ist. Aus heiterem Himmel bekommt er eine Summe, die alles in den Schatten stellt. 1.000.000.000.000,-$ macht ihn zum begehrtesten Mann der Welt. Plötzlich sieht er sich umzingelt von Freunden – echten wie falschen. Dinge die früher undenkbar schienen…neues Auto?...Häuschen?...Urlaub?... Was macht man mit soviel Geld? Kauft man gleich die ganze Fabrik? Übernimmt man eine Bank oder gleich ganze Regierungen? Es dauert, bis John seine wahre Bestimmung erkennt und bis dahin hat er sich viele Feinde gemacht…und es sind mächtige Feinde, sehr mächtige! Andreas Eschbach ist mit diesem Buch nach einem Bestseller „Das Jesus Video“ ein weiteres geniales Buch gelungen. Wie er mit dem Gedanken spielt und ausbaut, was ein absoluter Durchschnittsmensch mit einer fast unendlichen Geldsumme anstellen kann, könnte und dann tatsächlich tut, ist kurzweilig und spannend geschrieben. Wie sehr man hofiert und manipuliert werden kann, ist sehr glaubhaft beschrieben. Von der ersten bis zur letzten Seite fiebert man mit dem Helden mit, teilt seine Zuneigung zu seiner deutschen Freundin, eine Beziehung, die unter keinem guten Stern steht. So gibt es auf fast 900 Seiten kurzweilige Unterhaltung vom Allerfeinsten, als nette Anekdote fängt das Buch nicht wie gewöhnlich auf Seite 5 an…nein…los geht es ab Seite 1.000.000.000 und fortlaufend gibt es kleine Zusatzinformationen zu einzelnen Ländern und deren Bruttosozialprodukt oder Verschuldung.

Meinung des Redakteurs: Ein netter Einfall, in einem tollen Buch.



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